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Hasslacher investiert in Qualität

In Sachsenburg in den österreichischen Alpen befindet sich eine der modernsten Anlagen für die Herstellung von Schichtholz in Europa. Das Sägewerk ist Teil der familiengeführten Hasslacher Gruppe. Hier sind die ersten beiden modernen Kanaltrockner im Einsatz, die Valutec nach Österreich geliefert hat.

Diese Investition in eine höhere Trockenkapazität im Jahr 2016 war Teil einer Gesamtinvestition, bei der in der Folge unter anderem das Unternehmen Nordlam und das Abbundzentrum erworben wurden. An den beiden Standorten sind insgesamt 250 Mitarbeiter tätig, und die Produktionskapazität beträgt rund 200.000 Kubikmeter Schichtholz im Jahr. 
„Als Unternehmen mit langjähriger Erfahrung in der Produktion von Schichtholz steht uns Nordlam sehr nahe, sowohl beim Produktportfolio als auch in Bezug auf den hohen technologischen Standard“, sagte Christoph Kulterer, Geschäftsführer von Hasslacher, im Zusammenhang mit der Akquisition.

Produktionssteigerung
Hasslacher betreibt Sägewerke in vier verschiedenen Ländern. Das Herz der Fertigung liegt in Sachsenburg, wo auch eine umfangreiche Produktion von Schichtholz angesiedelt ist. Laut Michael Fercher, Technischer Leiter des Unternehmens, war die Investition in neue Trocknertechnik ein Schritt auf dem Weg zu dem Ziel, die Qualität des Endprodukts noch weiter zu steigern.

„Wir wollten die Trockenkapazität verbessern, aber auch die Trockenqualität hinsichtlich der Genauigkeit der Feuchtigkeitsquotienten und der Reduzierung von Rissen. Valutec bot uns dafür die beste Komplettlösung an“, so Michael Fercher zu der Investition, die zum Ziel beiträgt, die Produktion um 80.000 Kubikmeter im Jahr zu steigern.

Veränderte Arbeitsweisen
Hasslacher ist bekannt dafür, ganz auf Qualität zu setzen, und die Trocknungsanlagen, die Valutec bei ihnen gebaut hat, unterscheiden sich stark von dem, was Besucher von Sägewerken in Mitteleuropa normalerweise zu sehen bekommen. Zum einen handelt es sich um zwei von nur rund zehn Kanaltrocknern in ganz Europa, zum anderen sind die Trocknergebäude robuster gestaltet. Die imposanten Gebäude aus Edelstahl verfügen über Druckrahmen und eine hervorragende Wärmerückgewinnung. 
„Da wir unsere Schichtholzproduktion erhöhen wollten, wünschten wir uns eine Produktion mit hoher Verfügbarkeit, um unsere Kapazitätsanforderungen erfüllen zu können. Wir haben einen hohen Zustrom von Fichtenholz mit dem Maß 44 Millimeter für unsere Kanaltrockner. Gleichzeitig brachte es unsere Wahl aber mit sich, dass wir unsere Arbeitsweise im Vergleich zum Arbeiten mit Kammertrocknern ziemlich stark verändert haben“, sagt Fercher.

Im Rahmen der Inbetriebnahme wurden die Maschinenbediener von Hasslacher auch in der Anwendung des Steuerungssystems Valmatics geschult. 
„Wir arbeiten mit engen Toleranzintervallen bezüglich der Endfeuchte. Aber die Steuerung ist einfach zu bedienen, was sehr wichtig ist. Ich glaube, in der Zukunft wird ein noch stärkerer Fokus auf hohe Qualität gelegt werden.“

Weitere Investition
Im Herbst 2016 traf Hasslacher die Entscheidung, erneut in die Holztrocknung zu investieren. Die Wahl fiel wiederum auf einen OTC-Kanaltrockner desselben Typs wie bei der Anlage, die in Sachsenburg in Betrieb ging. Im Jahr 2018 wurde der neue Kanaltrockner schließlich in Betrieb genommen.

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